Wohnungsstationen
Wohnungsstationen sind die bewährte Lösung für dezentrale Trinkwassererwärmung im Wohnungsbau. Dabei ergibt sich aufgrund unterschiedlicher Gegebenheiten ein breites Spektrum an funktionalen und hydraulischen Anforderungen, die wir mit unserem Portfolio an elektronisch geregelten Stationstypen abdecken können.
Häufigen Fragen zum Thema Wohnungsstationen, einfach erklärt.
Kurze Leitungswege → schnelle Wärme und geringer Wärmeverlust
- Hygienische Warmwasserbereitung bei Bedarf — ohne Warmwasserspeicher und mit geringem Legionellenrisiko
- Flexible Modulbauweise: Wohnung kann individuell ausgestattet oder später erweitert werden (z. B. Trinkwasser + Heizkreis).
Ideal für Mehrfamilienhäuser, Neubauten und Sanierungen — überall dort, wo Wohneinheiten getrennt versorgt und hygienisch wie effizient gearbeitet werden soll.
- Trinkwassererwärmung im Durchflussprinzip
- Optional Zirkulationspumpensteuerung für die Warmwasser-Zirkulation
- Heizkreisregelung für Raumwärme (z. B. geregelter Fußbodenheizung oder Heizkörper)
Sehr hygienisch. Das Trinkwasser wird im Durchflussprinzip erwärmt und nicht gespeichert. Dadurch entstehen keine stagnierenden Warmwassermengen – ein entscheidender Vorteil im Hinblick auf Legionellen und die allgemeine Trinkwasserqualität.
Wohnungsstationen arbeiten energieeffizient, da sie Warmwasser im Durchlaufprinzip bereiten. Gemäß DVGW W 551 und DIN 1988‑200 entfällt bei Einhaltung der 3‑Liter-Regel die Pflicht zu Legionellen-Schutztemperaturen (60 °C/55 °C). Hierdurch kann die Warmwassertemperatur und folgend auch die Versorgungstemperaturen abgesenkt werden kann. Leistungstechnisch sind unsere Wohnungsstationen auf eine geringe Überhöhung (+5 K) ausgelegt.
Durch die Möglichkeit, die Warmwassertemperatur gemäß DVGW W 551 und DIN 1988‑200 abzusenken, reduziert sich der Energieverbrauch. Dies steigert die Effizienz des Gesamtsystems und ermöglicht den optimalen Einsatz von Niedertemperatur-Wärmeerzeugern wie Wärmepumpen.
